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UMFRAGE: Alle Verbraucher sind gefragt!

Entscheiden Sie welche Lebensmittel-Kennzeichnung Sie bevorzugen. Machen Sie mit:
Erste Ergebnisse von 1080 Teilnehmern
TU Chemnitz bestätigt: sCALe eindeutig bevorzugt vor GDA

Wenn Sie sich im Thema auskennen, dann starten Sie doch direkt mit der Umfrage - wenn Sie noch mehr Information für eine kompetente Entscheidung brauchen, dann schauen Sie doch noch den Info-Film an:

         

Die wissenschaftliche Auswertung wird von der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften der Universität Chemnitz betreut.

          

Sie können in dieser Umfrage über 2 Modelle abstimmen: 
Die GDA heißt Guideline Daily Amounts und ist bereits auf vielen Verpackungen zu sehen, da sie von der Lebensmittelindustrie entwickelt worden ist.    
Die sCALe wurde von Experten der Gesundheitsberatung, der AG Wissenschafft (unabhängige Arbeitsgemeinschaft), zum besseren Verständnis der Inhalte von Lebensmitteln für die Verbraucher entwickelt.

Auf der linken Seite der beiden Abbildungen sind jeweils die Kennzeichnungen der "Schauseiten", also auf den Vorderseiten der Lebensmittelverpackungen abgebildet.
Auf den rechten Seiten sind die dazu gehörigen, ausführlicheren Darstellungen der Rückseiten abgebildet:

Der gleiche Schokoladenkuchen mittels sCALe dargestellt:

 

Alle Verbraucher der EU sind aufgefordert Ihr Wissen zu der Entwicklung einer Kennzeichnung von Lebensmitteln beizutragen und ihre Forderungen an eine Kennzeichnung zu stellen.

Mit diesem Fragebogen leisten Sie einen Beitrag. Sie können Ihn auch herunterladen:
"UMFRAGE Formular - bei Bedarf herunterladen"

Resultate der Umfrage komplett (pdf):

Die sCALe ist klarer Favorit und wird in allen Punkten positver bewertet als die GDA!

Das haben wir nicht anders erwartet, aber diese Bestätigungen sind dennoch wesentlich für die Bedeutung dieses Konzeptes bei den Politikern in der EU.

Diskutieren Sie mit - jede Stimme zählt. Füllen Sie den Fragebogen aus und Senden Sie uns Ihre Meinung. 
               

Forderungen der Verbraucher (Ihre gesammelten Anregungen)

Aus Befragungen der letzten Zeit können wir bislang folgende Forderungen zusammenstellen:

    Kennzeichnung muss von möglichst allen Verbrauchern
    (auch Kindern und Menschen mit geringer Ausbildung)
    verstanden werden.

    Die Kennzeichnung muss auf einen Blick erkennbar sein,
    muss zu verstehen sein und darf keine Fragen offen lassen.

    Kennzeichnung muss neutral sein, wissenschaftlich fundiert
    und darf keine bevormundende Bewertung vornehmen.

    Kennzeichnung muss eingebettet sein in ein für Alle
    verständliches Aufklärungsangebot (über Medien, Schulen,
    Broschüren, Gesundheitsdienstleister)

    Kennzeichnung ist die Basis der Ernährungsaufklärung

    Auch lose Ware (Bäckerei, Metzgerei, Käsetheke, Markt...)
    kann gekennzeichnet werden.

    Auch alkoholische Getränke sollen gekennzeichnet werden.

    Kennzeichnung findet sich nicht nur auf Produkt-
    verpackungen, sondern alle ernährungsrelevanten Daten
    der Lebensmittel sollen in Form einer öffentlich 
    zugänglichen Datenbasis zur Verfügung gestellt werden
  
    Kennzeichnung kann auch in der Gemeinschaftsverpflegung
    (Schulessen, Mensa, Kantine, Restaurant...) umgesetzt 
    werden  

       
Auf EU- und Bundesebene wird die Nährwertkennzeichnung aktuell intensiv diskutiert. Eine für alle EU-Staaten verbindliche Entscheidung des EU-Parlamentes ist am 16. Juni 2010 erfolgt:
Das EU-Parlament hat sich für eine GDA entschieden!
Es werden selbst aus den kompetenten Arbeitsgruppen in der EU Stimmen laut, die sagen, dass diese für die Gesundheitsaufklärung der Verbraucher Basis legende Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt nicht getroffen werden sollte, weil bislang keine Experten zu Rate gezogen und die bestehenden und neuen Konzepte noch nicht in der Anwendung getestet und wissenschaftlich ausgewertet worden sind.
Da die Umsetzung einer Lebensmittelkennzeichnung mit der Umetikettierung und Neugestaltung von tausenden von Lebensmittelverpackungen verbunden ist, sind die Kosten für eine Kennzeichnung im Milliardenbereich anzusiedeln. Diese Kosten werden zuletzt über die entsprechend angepassten Preise vom Verbraucher selber getragen werden. Es ist daher nur konsequent, dass die Verbraucher sich für eine sinnvolle Kennzeichnung engagieren.

Dies ist bislang nicht in ausreichender Form geschehen. Viel zu früh und ohne Alternativen zu entwickeln haben sich die Verbraucherverbände und andere Initiativen für eine "Ampelkennzeichnung" stark gemacht. Die Big-Player der Industrie haben ihrerseits - quasi präventiv - eine neue Kennzeichnung entwickelt, die bereits auf den Verpackungen umgesetzt wird. Aber auch diese Konzepte einer Kennzeichnung sind wissenschaftlich nicht hinreichend geprüft. Vor allem wurden bislang keine wissenschaftlich und methodisch fundierten Konzepte im Vergleich von Verbrauchern getestet.

Die Bundesregierung aus Union und FDP hat sich allerdings  schon in den Koalitionsverhandlungen darauf verständigt, die bisher diskutierte Ampel für Lebensmittel nicht einzuführen. Die SPD und auch die Grünen und Linken haben sich jedoch für die Ampel stark gemacht. 

Diese Positionen sind jedoch eingenommen worden, weil man noch kein weiteres Modell der Kennzeichnung, wie die sCALe kannte. Daher ist es zum jetzigen Zeitpunkt besonders wichtig, ein alternatives, aus Verbrauchersicht zu befürwortendes Modell zu forcieren, damit es nicht zu einer allein von der Lebensmittelindustrie vorangetriebenen Minimallösung kommt.
Gemeinsame Aufgabe muss es jetzt sein, ein aus ernährungswissenschaftlicher Sicht konzipiertes Alternativmodell alsbald in die Diskussion zu bringen. Dafür ist die Unterstützung aller Verbraucher unerlässlich.
Hierfür stellt die freie Arbeitsgemeinschaft AG Wissenschafft mit Unterstützung der EgoFit Gesundheitsberatung sein sCALe Konzept zur Diskussion.
Im Fokus steht die Stärkung der Kompetenz und Motivation der Verbraucher für eine eigenverantwortliche Lebensmittelauswahl und ergänzende Aufklärung zum Verständnis sowie eine effektive Auseinandersetzung mit Fragen zur Gesamternährung.
Das EgoFit Konzept setzt, unter anderem den Empfehlungen der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung folgend dort an, wo ernährungswissenschaftlich fundiert, Verbraucher eine transparente Bezugsgröße brauchen. Diese Bezugsgröße visualisiert die Energiedichte als Maß für den Kaloriengehalt eines Lebensmittels und zugleich den individuellen Nährwertbedarf und hilft so, das Essverhalten im Sinne einer gesunden Energiebilanz entsprechend des individuellen Tagesbedarfs zu optimieren.

Die Verbraucher möchten eine ungetrübte Aufklärung, um eine gesundheitsorientierte, kompetente Entscheidung in Eigenverantwortung treffen zu können.